Banner: Metalclub Reichenbach - Chronical Moshers e.V.

Heute OnStage:

Und Morgen:

Partner

Chronical Moshers Open Air 2003

Es hei?t, Heavy-Metal-Musik f?hrt bei vielen Leuten zu Desorientierung und Realit?tsverlust. Bei den Mitgliedern des Reichenbacher Heavy-Metal-Klubs ?Chronical Moshers?, die am Sonnabend das erste Open-Air-Festival auf dem Gel?nde der Kleinsportanlage Cunsdorf steigen lie?en, war das nicht festzustellen.

Schon die Organisation lief erstaunlich professionell ab. An alles hatten die Freunde der harten und lauten Musik gedacht. Schon auf dem Parkplatz herrschte absolute Ordnung. Jeweils zwei Klubmitglieder wiesen die Fahrzeuge ein. Eine Security-Firma ?bernahm die Kontrolle am Einlass. Auf Hinweisschildern war klar geregelt, was nicht mit auf das Festgel?nde durfte. Da wurden selbst Taschen auf Pyrotechnik, Drogen oder Glasgegenst?nde kontrolliert.

Auch das Gel?nde hatten die Organisatoren ordentlich eingez?unt. Ob Versorgung oder Entsorgung ? an alles war gedacht. Der Aufwand hat sich gelohnt, denn auf dem Festgel?nde gab es keine besonderen Vorkommnisse. Wer sich am Sonntagmittag den Platz ansah, der d?rfte angenehm ?berrascht gewesen sein, denn der war sauber aufger?umt. Viele Helfer bauten die Absperrungen ab und sammelten die Abfallbeh?lter ein. ?Alles soll wieder so aussehen wie vorher?, sagte Frank Scherzer.

Aber im Mittelpunkt des Festes stand nat?rlich die Musik. ?Zw?lf Bands aus ganz Deutschland und aus Tschechien hatten die Klubmitglieder eingeladen. Die spielten vom fr?hen Nachmittag bis sp?t in die Nacht f?r die mehr als 400 Besucher. Heiko Richter, Wirtschaftsingenieur im Marketingbereich von Jen-Optik, hatte die Kontakte zu den Bands gekn?pft. Er gestaltet Sendungen bei Hellborn-Radio, einem offenen Kanal f?r Heavy-Metal-Musik in Jena. Er stellte eine bunte Mischung aus gestandenen Gruppen und Newcomern zusammen.

Die Gruppe Necromonicon aus Freiburg im Breisgau hatte am Sonnabend ihren ersten Auftritt in Ostdeutschland. Da die Jungs erst am sp?teren Abend auftraten, brachten die Klubmitglieder sie ins Freibad. Auch andere Bands nutzten den Aufenthalt, um das Vogtland ein wenig kennen zu lernen. Viele sprachen sich lobend ?ber die Organisation aus. Einen wesentlichen Anteil am Festival hat auch die Reichenbacher Nachwuchsband Artless, die aus dem Cunsdorfer Klub hervorging und in der ?Lila Pause? probt. ?Wir denken schon ?ber eine Neuauflage im kommenden Jahr nach?, so Frank Scherzer vom Klub. Viele G?ste und Musiker verabschiedeten sich ganz selbstverst?ndlich mit ?bis zum n?chsten Jahr?, erz?hlte er.

Der Heavy-Metal-Klub ist einer der st?dtischen Jugendklubs. Vor 22 Jahren begannen die Gr?nder als Jugendklub ?Asbest? auf dem Volksfestplatz. Der derzeitige Treffpunkt, eine alte Baracke, steht auf dem st?dtischen Kleinsportplatz in Cunsdorf. Die Stadt Reichenbach unterst?tzte das Open-Air-Festival in jeder Hinsicht. Heiko Richter lobte vor allem Stadtjugendpflegerin Elvira Menge, die sich von Anfang an um das Zustandekommen der Veranstaltung bem?ht hatte. Anerkennung zollt er auch den Klubmitgliedern, die das Fest unterst?tzten. ?Ich habe mich gefreut, dass alle, die sich eingetragen hatten, auch ihre Aufgaben erf?llten?, erkl?rt er. Und nicht nur die Klubmitglieder halfen, sondern auch die Freunde und Freundinnen oder Bekannte. Beschwerden gab es lediglich wegen der Lautst?rke der Musik, die bis ins Neubaugebiet zu h?ren war.

Freie Presse
(c) 2005-2010 Metalclub Reichenbach - Chronical Moshers e.V.